Übergriffe auf Frauen in Hamburg und Köln - Wie sicher sind unsere Städte? 02.02.2016

Wir danken unseren Gästen für das Interesse an unserer Veranstaltung: „Wie sicher sind unsere Städte?“


Gemeinsam mit Bärbel Südmersen, komm. Vorsitzende der FU Schwerte, dem leitenden Polizeidirektor von Unna, Herrn Volkmann und dem Bürgermeister der Stadt Schwerte, Heinrich Böckelühr sowie unserer Vorsitzenden und Integrationsbeauftragten der CDU/CSU Fraktion, Cemile Giousouf haben wir über die Sicherheitssituation in NRW und Schwerte diskutiert. Moderiert wurde die Runde vom Vorstandsmitglied der Union der Vielfalt, Hakan Namlisoy, der auch für die ganze Organisation zuständig war. Herr Volkmann machte deutlich, dass das Phänomen des „Antanzens“ schon längere Zeit der Polizei bekannt ist. Er machte jedoch auch deutlich, dass dieses Phänomen bei bestimmten Gruppen zu beobachten sei aber nicht unbedingt bei der Gruppe der Kriegsflüchtlinge, die jetzt aus Syrien zu uns kommen. Es gäbe auch relevante Vorfälle von Kriegsflüchtlingen. Diese würden aber größtenteils innerhalb der Einrichtungen stattfinden: Streitigkeiten untereinander oder Diebstahl innerhalb der Einrichtungen seien hier häufigsten Delikte. Angriffe auf die Bevölkerung etc. seien in Schwerte nicht bekannt und man können definitiv nicht sagen, dass aufgrund der Flüchtlinge die Kriminalitätsrate gestiegen wäre. Es seien jedoch die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte rasant gestiegen. Das „Versagen“ der Polizei in der Silvesternacht sei dem starken Stellenabbau in den letzten Jahren und der schlechten Ausstattung der Polizei zuzuschreiben. Er machte auch deutlich, dass es nichts schlimmeres für einen Polizisten gäbe, wenn er jemand Betroffenem, der in so einer Nacht zu ihm kommt und um Unterstützung bittet, nicht direkt helfen kann. Frau Giousouf machte deutlich, dass die Unionsfraktion hinter der Polizei steht und die Arbeit der Polizeibeamten hohe Anerkennung und unsere vollste Unterstützung verdienen. Frau Dausend machte deutlich, dass es wichtig ist, den Flüchtlingen unsere Werte und Grundordnung schnellstmöglich nahe zu bringen. Sie machte darauf aufmerksam, dass viele Menschen- auch die FU- ganz engagiert in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. Bürgermeister Böckelühr machte deutlich, dass die Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge in Schwerte eine Aufgabe sei, die die Stadt und Zivilgesellschaft sehr gut gemeistert habe.


Wir sind überzeugt, dass wir einen guten, sachlichen Beitrag für die Diskussion leisten konnten. Denn es gibt beim Thema Flucht und Integration keine einfachen Antworten. Wir müssen uns die Zeit nehmen alles im Detail zu prüfen und Lösungen zu finden. Schnellschüsse oder Pauschalierungen helfen uns nicht weiter sondern spalten unsere Gesellschaft. Das wollen wir nicht. Als Union der Vielfalt ist es uns wichtig, dass wir gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort, Strategien entwickeln, wie wir unser Zusammenleben besser gestalten können.

 

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